Ausstellung in der Universitätsbibliothek Potsdam

Seit 2014 werden mehr als 5.000 Bücher aus dem Judaica-Bestand der Universitätsbibliothek Potsdam untersucht, die im Verdacht stehen, NS-Raubgut oder Beutegut zu sein. Die Ausstellung gibt anhand ausgewählter Bücher einen kursorischen Einblick in die Vielschichtigkeit des Forschungsprojekts.

Die Ausstellung ist während der Öffnungzeiten der im Innenfoyer des IKMZ Golm zu sehen.
Laufzeit der Ausstellung: 23:06.2017 bis 28.10.2017

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Relaunch des Onlineprojektes „Jüdische Friedhöfe in Brandenburg“ der Universität Potsdam

Wir alle kennen es aus dem digitalen Alltag: Die Internetseite einer Institution oder eines Unternehmens muss an die technischen Neuerungen angepasst werden. In einem Zug wird natürlich gleich das Corporate Design geändert – und schon sind sämtliche Unterseiten neu zu gestalten.
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Sonderausstellung „Narrischkaiten“ des Deutschen Fastnachtmuseums

Das Deutsche Fastnachtmuseum und der Förderverein Alte Synagoge in Kitzingen laden zur Sonderausstellung „Narrischkaiten“ ein. Die Ausstellung wird vom 14. März 2017 bis zum 12. Juli 2017 im DFM zu sehen sein. Für die Unterstützung bedanken wir uns bei der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken, der Stadt Kitzingen sowie der Sparkasse Mainfranken und der Volksbank Kitzingen.

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Neue Publikation „Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums“

Nathanael Riemer (Hg.): Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums.

Wiesbaden 2016; Harrassowitz (Jüdische Kultur 31). 261 Seiten, 119 Abbildungen, Hardcover, 170×240 mm                                                                                                  ISBN 978-3-447-10608-5; E-Book: ISBN 978-3-447-19515-7    je € 29,80 (D)

Während den materiellen Kulturen seit einigen Jahren in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen große Beachtung zuteilwird, befindet sich die Erforschung der Dingwelten des Judentums noch in ihren Anfängen. Bislang standen überwiegend wertvolle Einzelstücke im Fokus, die eng an den Ritus gebunden sind.

Der Sammelband möchte durch den Ansatz der Materiellen Kulturen neue und umfassendere Zugänge zur jüdischen Kultur und Religion entwickeln. Seine Beiträge rücken vor allem die Alltagskultur der jüdischen Landbevölkerung Deutschlands in den Fokus, denn dort schlägt sich die von lokalen Traditionen geprägte Frömmigkeit am deutlichsten nieder. Nach Darstellungen über Handelswaren als Dinge des Erwerbslebens und die Materialität des jüdischen Hauses werden Aspekte der Ritualbäder (Mikwen) erörtert, die das jüdische Familienleben überhaupt erst ermöglichen. Bekanntere Objektgruppen des Ritus („Judaica“), besonders jedoch Thorawickelbänder (Mappot) binden Familie und Individuum in die Gemeinde ein. Die Dinge der Synagoge mit ihren bislang wenig untersuchten Genisot (Repositorien) sind religiös-soziokulturelle Erinnerungszeichen und machen historische Wandlungsprozesse greifbar. Dies gilt in besonderer Weise auch für jüdische Friedhöfe und ihre Grabsteine – keine anderen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens sind von so hohem Alter und in einer solchen Zahl auch nur annähernd erhalten.

Der Sammelband richtet sich in gleicher Weise an Forscher geisteswissenschaftlicher Disziplinen, Kulturmultiplikatoren und Studierende, die angeregt durch die medialen Umbrüche zunehmend nach Greifbarkeit und Konkretisierung theoretischen Wissens verlangen.

Weitere Informationen auf der Webseite des Harrassowitz Verlags

Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin

Die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin sucht im Rahmen des DFG-Projekts
„Retrospektive Bestandsergänzung und Tiefenerschließung der Bestände zur bildenden und angewandten Kunst, visuellen und materiellen Kultur“ nach sogenannter grauer Literatur, d.h. Publikationen, die nicht im Buchhandel erscheinen.

Langfristiges Ziel des Projekts ist der Aufbau eines möglichst vollständigen
Bestandes an Ausstellungspublikationen zu jüdischen Themen.

Weitere Informationen finden Sie bitte in unser Brochüre „Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin“. Falls Sie Exemplare aus dem Bereich der grauen Literatur zu unserem Bestand beitragen können oder Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an:

Lea Weik
Bibliothek/DFG-Projekt
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: +49 – (0)30-25993-451
E-Mail: l.weik@jmberlin.de