Jahrestagung der AG „Jüdische Sammlungen“ in Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Sammlungen in Deutschland“ findet vom 8. bis 11. September 2015 in Leipzig statt. Veranstalter sind die Deutsche Nationalbibliothek mit der Anne-Frank-Shoah-Bibliothek, die Ephraim- Carlebach-Stiftung und das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig.rog

Anbei erhalten Sie das Programm und das Anmeldeformular. Wir bitten Sie um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 30. Juni 2015.

Für Übernachtungen im „Motel One“ wurde ein Abrufkontingent vereinbart, bitte übernehmen Sie Ihre Zimmerbuchung selbst.

Wir freuen uns auf zahlreiche Rückmeldungen!

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Barbara Trettner, Deutsche Nationalbibliothek Leipzig / Anne-Frank-Shoah-Bibliothek

Dr. Kerstin Plowinski, Ephraim Carlebach Stiftung Leipzig

Dr. Johanna Sänger, Kuratorin Stadt- und Landesgeschichte ab 1800, Stadt Leipzig, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

„Jewish Architecture – New Sources and Approaches“, internationale Tagung, 1.–3. April 2014, TU Braunschweig

Im Jahr 2014 feiert die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa den 20. Geburtstag des Beginns der Kooperation mit dem Center for Jewish Art/Hebrew University of Jerusalem und dem Fachgebiet Baugeschichte/Technische Universität Braunschweig, aus der sich die Bet Tfila – Forschungsstelle verstetigt hat. Während der vergangenen 20 Jahre wurden verschiedene Projekte, Untersuchungen, Ausstellung etc. durchgeführt und umgesetzt, die von verschiedenen forschungsfördernden Einrichtungen, Stiftungen und Privatpersonen gefördert worden sind.
Um den aktuellen und zukünftigen Umgang mit dem Kulturgut „Jüdische Architektur“ zu diskutieren, veranstaltet die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa die interdisziplinäre und internationale Tagung Jewish Architecture – New Sources and Approaches zwischen dem 1. und 3. April 2014 an der TU Braunschweig.
Anhand konkreter Sachquellen und Fallbeispiele sollen dabei die materiellen Zeugnisse jüdischer Architektur in Deutschland und Europa aufgezeigt, analysiert und kritisch vergleichend in den Kontext der allgemeinen europäischen Architektur eingeordnet werden. Im Fokus steht das Sachzeugnis selbst und die aus ihm abzuleitenden Interpretationsmöglichkeiten. Dabei zeigen die aktuellen Entwicklungen die Dringlichkeit eines Diskurses, in dem Vertreter der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen einerseits den Stand ihrer Forschungen erläutern und neue Arbeitsmethoden und -techniken vorstellen, andererseits aber auch zukunftsweisende Perspektiven für Forschungsaufgaben entwickeln sollen. Vor allem soll dabei ein Schwerpunkt auf dem praktischen Umgang mit dem Kulturgut „jüdische Architektur“ in den Bereichen Dokumentation, Denkmalpflege und Musealisierung liegen.
Die Konferenz soll den wissenschaftlichen Diskurs und das während der letzten Bet Tfila Konferenz im Jahr 2007 gebildete Forschungsnetzwerk erweitern. Die Ergebnisse der letzten Konferenz sind veröffentlicht im Band 6 „Jewish Architecture in Europe“ der Schriftenreihe der Bet Tfila, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies, Petersberg 2010.
Das aktuelle Programm und Hinweise für die Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite www.bet-tfila.org.

 

Kontakt:
Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstr. 4
D-38106 Braunschweig
T. +49 (0) 531/391-2525
F. +49 (0) 531/391-2530

Ausstellung in der Villa Seligmann

In welchen Räumen erklingt jüdische Musik? Welche Zusammenhänge haben Architektur und Musik der Synagoge? Die neue Ausstellung in der Villa Seligmann – dem Haus für die jüdische Musik in Hannover – lädt dazu ein, diesen Fragen nachzuspüren:

SYNAGOGE UND TEMPEL
200 Jahre jüdische Reformbewegung und ihre Architektur
Ausstellung | Führungen | Vorträge
26. Januar – 6. Mai 2014

Konzipiert wurde die Ausstellung durch die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa gemeinsam mit der Stadt Seesen, dem Braunschweigischen Landesmuseum und dem Jacobson Gymnasium Seesen. In Hannover wird sie präsentiert durch das Europäische Zentrum für Jüdische Musik und die Bet Tfila – Forschungsstelle in Zusammenarbeit mit der Villa Seligmann.

Kontakt und Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung:
Europäisches Zentrum für Jüdische Musik
der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover
T 0511-844887-100
F 0511-844887-105
www.ezjm.hmtm-hannover.de

 

Jahrestagung 2013 Programm

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchten wir Ihnen das Programm der diesjährigen Tagung der AG „Jüdische Sammlungen“ in Dresden vorstellen: Programm AGJS 2013

Nachmeldungen für die Teilnahme sind wie immer unkompliziert möglich. Lediglich für die Exkursionen stehen nur noch wenige Restplätze in den Bussen zur Verfügung, so dass wir Sie bitten, bei Bedarf eine Mail zu senden – wir würden dann die Teilnahmemöglichkeit ggf. bestätigen –  oder für eine eigene Anreise zu sorgen, für die wir gern Fahrgemeinschaften vermitteln.

Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und eine interessante Tagung.

Irina Suttner und Gunda Ulbricht

Tagungsbüro

Mail: agjs@hatikva.de

Tel. 0351/8020489

Ehemalige Synagoge Rödingen im Rheinland (Gemeinde Titz / Kreis Düren)

Die 1841 in Rödingen errichtete Synagoge bildet zusammen mit dem Wohnhaus der jüdischen Familie Ullmann das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene Gebäudeensemble dieser Art im westlichen Rheinland. Nach behutsamer Restaurierung sind die Gebäude nun als LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen der Öffentlichkeit zugänglich.

Im Vorderhaus bietet eine Dauerausstellung anschauliche Informationen zu verschiedenen Facetten jüdischen Lebens im Rheinland in Vergangenheit und Gegenwart, unter anderem zur Geschichte der jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner, zur koscheren Küche früher und heute und zu Aspekten der jüdischen Religion und der Geschichte des rheinischen Judentums. Im Hinterhof lädt die ehemalige Landsynagoge zur Besichtigung ein. Hörstücke in Deutsch oder Englisch sowie Kurzfilme ergänzen das Informationsangebot.

Mit dem am 6. September 2009 eröffneten LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen baut der Landschaftsverband Rheinland sein vielfältiges kulturelles Angebot für die gesamte rheinische Region aus und dokumentiert sein Engagement auch im Bereich der jüdischen Geschichte im Rheinland.

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen versteht sich als offenes Angebot für alle an dieser Thematik Interessierten und empfiehlt sich zudem als kultureller Veranstaltungsort mit besonderer Atmosphäre.

Ausführliche Informationen und Bildmaterial zur ehemaligen Synagoge finden Sie auf der Website für das Rödinger Gebäudeensemble unter folgendem Link.

Besucheradresse:

LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen
Mühlenend 1
52445 Titz-Rödingen
Tel  +49 (0) 24 63 / 99 30 98
(nur während der Öffnungszeiten besetzt)

Öffnungszeiten:

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen ist jeden Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 3 €
Gruppen ab 10 Personen: 2,50 € pro Person
Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende: 2 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei
Führungen, 90 Minuten: 60 € zzgl. Eintritt
(Führungen nur nach Vereinbarung über die kulturinfo rheinland )

Kontakt:

Monika Grübel M.A.
(Wissenschaftliche Referentin)
Landschaftsverband Rheinland
LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
Endenicher Straße 133
53115 Bonn

Telefon: + 49 (0) 228 / 9834 – 226
Fax: + 49 (0) 221 / 8284 – 19 29
Mobil: + 49 (0) 151 / 14 26 10 55
E-Mail: monika.gruebel@lvr.de