Sonderausstellung „Narrischkaiten“ des Deutschen Fastnachtmuseums

Das Deutsche Fastnachtmuseum und der Förderverein Alte Synagoge in Kitzingen laden zur Sonderausstellung „Narrischkaiten“ ein. Die Ausstellung wird vom 14. März 2017 bis zum 12. Juli 2017 im DFM zu sehen sein. Für die Unterstützung bedanken wir uns bei der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken, der Stadt Kitzingen sowie der Sparkasse Mainfranken und der Volksbank Kitzingen.

Weiterlesen

Neue Publikation „Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums“

Nathanael Riemer (Hg.): Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums.

Wiesbaden 2016; Harrassowitz (Jüdische Kultur 31). 261 Seiten, 119 Abbildungen, Hardcover, 170×240 mm                                                                                                  ISBN 978-3-447-10608-5; E-Book: ISBN 978-3-447-19515-7    je € 29,80 (D)

Während den materiellen Kulturen seit einigen Jahren in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen große Beachtung zuteilwird, befindet sich die Erforschung der Dingwelten des Judentums noch in ihren Anfängen. Bislang standen überwiegend wertvolle Einzelstücke im Fokus, die eng an den Ritus gebunden sind.

Der Sammelband möchte durch den Ansatz der Materiellen Kulturen neue und umfassendere Zugänge zur jüdischen Kultur und Religion entwickeln. Seine Beiträge rücken vor allem die Alltagskultur der jüdischen Landbevölkerung Deutschlands in den Fokus, denn dort schlägt sich die von lokalen Traditionen geprägte Frömmigkeit am deutlichsten nieder. Nach Darstellungen über Handelswaren als Dinge des Erwerbslebens und die Materialität des jüdischen Hauses werden Aspekte der Ritualbäder (Mikwen) erörtert, die das jüdische Familienleben überhaupt erst ermöglichen. Bekanntere Objektgruppen des Ritus („Judaica“), besonders jedoch Thorawickelbänder (Mappot) binden Familie und Individuum in die Gemeinde ein. Die Dinge der Synagoge mit ihren bislang wenig untersuchten Genisot (Repositorien) sind religiös-soziokulturelle Erinnerungszeichen und machen historische Wandlungsprozesse greifbar. Dies gilt in besonderer Weise auch für jüdische Friedhöfe und ihre Grabsteine – keine anderen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens sind von so hohem Alter und in einer solchen Zahl auch nur annähernd erhalten.

Der Sammelband richtet sich in gleicher Weise an Forscher geisteswissenschaftlicher Disziplinen, Kulturmultiplikatoren und Studierende, die angeregt durch die medialen Umbrüche zunehmend nach Greifbarkeit und Konkretisierung theoretischen Wissens verlangen.

Weitere Informationen auf der Webseite des Harrassowitz Verlags

Katalogisierung von Hebraica

Ein kurzer Überblick über die Katalogisierung von hebräisch-schriftlichen Medien in Bibliothekskatalogen des deutsch-sprachigen Raums für alle jene, die nach hebräischen und jiddischen Titeln recherchieren und/oder am Anfang der Katalogisierung von Hebraica und Jiddica stehen. Er basiert vor allem auf den Ausführungen des Sondersammelgebiets Judentum/Israel an der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg in Frankfurt zur Umschrift des Hebräischen und Jiddischen. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Umschriften des Hebräischen in Bibliothekskatalogen des deutschen Sprachraums finden Sie auch in Tabellenform zusammengefasst auf den Internetseiten der ULB-Halle.

Anmerkungen, Korrekturen und Ergänzungen bitte an: Susanne Marquardt

Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin

Die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin sucht im Rahmen des DFG-Projekts
„Retrospektive Bestandsergänzung und Tiefenerschließung der Bestände zur bildenden und angewandten Kunst, visuellen und materiellen Kultur“ nach sogenannter grauer Literatur, d.h. Publikationen, die nicht im Buchhandel erscheinen.

Langfristiges Ziel des Projekts ist der Aufbau eines möglichst vollständigen
Bestandes an Ausstellungspublikationen zu jüdischen Themen.

Weitere Informationen finden Sie bitte in unser Brochüre „Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin“. Falls Sie Exemplare aus dem Bereich der grauen Literatur zu unserem Bestand beitragen können oder Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an:

Lea Weik
Bibliothek/DFG-Projekt
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: +49 – (0)30-25993-451
E-Mail: l.weik@jmberlin.de

 

Treffen der AG Jüdische Sammlungen vom 6. – 9. September 2016 in Berlin

Programm_AG_Jüdische_Sammlungen_final

Vom 6. bis 9. September 2016 werden wir uns in Berlin treffen und an drei verschiedenen Orten tagen. In diesem Jahr begehen wir auch das 40 jährige Bestehen dieser Arbeitsgemeinschaft. Am Vormittag des 7.9. werden sich u.a. die Sammlungsabteilung und ausgewählte Projekte des Jüdischen Museums Berlin vorstellen.

  • 6. und 7.9.2016 – Jüdisches Museum Berlin
  • 8.9. 2016 – Topographie des Terrors
  • 9.9. 2016 – Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Anbei finden Sie / findet ihr die wichtigsten Informationen zur Anmeldung und Hinweise auf Hotels, mit denen das Jüdische Museum Berlin günstige Konditionen vereinbart hat.

Wir möchten Sie / euch bitten, bis zum 30. Juni 2016 Ihre / eure Teilnahme zu bestätigen und den Titel Ihrer / eurer Vorträge bekanntzugeben.

Einige Adressat*innen sind wegen falscher oder nicht mehr gültiger E-Mail-Adressen nicht erreicht worden. Wir freuen uns über Korrekturen und / oder Hinweise auf Adressänderung. Wer vergessen wurde, oder ebenfalls angemeldet werden möchte, melde sich unter:

ag-juedischesammlung@jmberlin.de

oder per Fax unter der Nr.: (+49)-30-25993-409