Jun

19

Judaica-Portal Berlin-Brandenburg ist online – Bibliotheken, Museen und Archive zugleich durchsuchen

Heute ist das Judaica-Portal Berlin-Brandenburg online gegangen. Zum Start werden die Katalogdaten der beteiligten Bibliotheken sowie die Fachdatenbank RAMBI – The Index of Articles on Jewish Studies der Israelischen Nationalbibliothek mit über 380.000 nachgewiesenen Fachartikeln zugänglich sein. Die Einbindung der Digitalen Sammlungen Judaica der UB Frankfurt am Main ist in Vorbereitung und wird in Kürze freigeschaltet. Sie stellt unter anderem den Nachweis von über 80.000 Artikeln aus deutsch-jüdischen Zeitschriften aus dem Fachportal Compact-Memory und etwa 15.000 Titeln aus der Freimann-Sammlung samt link zu den Digitalisaten zur Verfügung. Das Portal bietet mit der vereinfachten Suche, einer virtuellen hebräischen Tastatur und der Darstellung von Titeln in Originalschrift viele Funktionen, die die gezielte Recherche erleichtern.

Mrz

29

AG “Jüdische Sammlungen” 2017 – Programm und Anmeldung

Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Sammlungen in Deutschland“ findet vom 5. bis 8. September 2017 in Würzburg und Veitshöchheim statt. Veranstalter sind dieses Mal das Johanna-Stahl-Zentrum für Jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken sowie das Jüdische Kulturmuseum und Synagoge Veitshöchheim.

Anbei erhalten Sie das vorläufige Programm und das Anmeldeformular. Wir bitten Sie um Ihre verbindliche Anmeldung bis spätestens 28. Juli 2017. Eine Bestätigung Ihrer Anmeldung erhalten Sie erst ab Mai.

Programm AGJS 2017
Anmeldeformular AGJS 2017

Für die Übernachtungen wurde ein Abrufkontingent vereinbart, bitte übernehmen Sie Ihre Zimmerbuchung selbst. Alle Informationen finden Sie hier.

 

Feb

09

Jahrestagung der AG “Jüdische Sammlungen” 2017 in Würzburg und Veitshöchheim

Die nächste Jahrestagung findet vom 5. bis 8. September 2017 in Würzburg und Veitshöchheim statt. Sie wird ausgerichtet vom Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken und vom Jüdischen Kulturmuseum in Veitshöchheim.

Nähere Informationen und Kontaktdaten folgen in Kürze; der Link für die Hotelbuchung kann bereits zugeschickt werden. Vorläufiger Kontakt: agjs2017_jsz@bezirk-unterfranken.de

Jan

20

Relaunch des Onlineprojektes „Jüdische Friedhöfe in Brandenburg“ der Universität Potsdam

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Wir alle kennen es aus dem digitalen Alltag: Die Internetseite einer Institution oder eines Unternehmens muss an die technischen Neuerungen angepasst werden. In einem Zug wird natürlich gleich das Corporate Design geändert – und schon sind sämtliche Unterseiten neu zu gestalten.

So war dies auch bei dem Onlineprojekt „Jüdische Friedhöfe in Brandenburg“ der Fall, das am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam angesiedelt ist. Das Projektteam um Anke Geißler-Grünberg, MA, und Prof. Dr. Nathanael Riemer hat diese Herausforderung gleich dazu genutzt, zahlreiche Dokumentationen weiterer Friedhöfe neu aufzunehmen und bis dahin fehlende Features zu ergänzen. Ein weit verbreiteter Fehler beim Relaunch von Internetseiten wurde vermieden: Die etablierte und logische Navigation blieb erhalten.

Wir würden uns sowohl über Ihren Besuch der Internetseite als auch tatkräftige Unterstützung des Projektes sehr freuen: http://www.uni-potsdam.de/juedische-friedhoefe/index.html

 

Veröffentlichung der „Spurensuche auf dem Jüdischen Friedhof Potsdam“

Außerdem erschien soeben im Universitätsverlag Potsdam in 2. Auflage die Broschüre „Spurensuche auf dem Jüdischen Friedhof Potsdam. Eine Handreichung für den Unterricht“. Sie ist das Ergebnis eines 2015/16 durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ geförderten und auf Initiative des Projektteams entstandenen Projektes. Hierbei konnten sich Schülerinnen und Schüler des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums im Rahmen eines Seminarkurses intensiv mit dem jüdischen Erbe ihrer Stadt auseinandersetzen.

Das Heft ist über den Buchhandel (ISBN 978-3-86956-374-9, 53 Seiten; 7,50 €) oder direkt beim Verlag erhältlich: http://verlag.ub.uni-potsdam.de/cgi-bin/publika/view.pl?id=920. Darüber hinaus steht es zum kostenlosen Download auf dem Publikationsserver der Universität zur Verfügung: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:517-opus4-97276

Dez

07

Sonderausstellung “Narrischkaiten” des Deutschen Fastnachtmuseums

Das Deutsche Fastnachtmuseum und der Förderverein Alte Synagoge in Kitzingen laden zur Sonderausstellung „Narrischkaiten“ ein. Die Ausstellung wird vom 14. März 2017 bis zum 12. Juli 2017 im DFM zu sehen sein. Für die Unterstützung bedanken wir uns bei der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken, der Stadt Kitzingen sowie der Sparkasse Mainfranken und der Volksbank Kitzingen.

Die Ausstellung ist der einzigartigen Verknüpfung von Karneval und jüdischen Festformen gewidmet. Insbesondere das Purim-Fest und die damit verbundene Esther-Geschichte nimmt in dieser Sonderausstellung eine zentrale Rolle ein. Die schöne Jüdin Esther wird vom persischen König zur Frau gewählt und muss ihr Volk vor dem hinterlistigen Wesir Haman retten, was der schlauen Esther auch gelingt. Zur Freude über dieses Ereignis feiern die Juden das Purim-Fest. Erwachsene und Kinder verkleiden sich an diesem Tag in traditionellen, aber auch karnevalesken Kostümen. Das Fastnachtmuseum zeigt, wie man das frohe Purimfest feiert – gestern wie heute. Sie können traditionelle Esther-Rollen, lärmende Ratschen, Photographien und historische Graphiken bestaunen. Besonders freuen wir uns, Ihnen das Puppentheater „bubales“ aus Berlin präsentieren zu dürfen, das die Esther-Geschichte mit liebevoll gestalteten Puppen lebendig werden lässt. Ein tolles Ereignis für Groß und Klein!

Für unsere jungen Besucher gibt es in der Ausstellung zudem eine Kinderecke mit einem Zelt, Kostümen zum Verkleiden und einem schönen Malbuch. So sollen sich unsere kleinen Gäste in den Orient und in die Esther-Geschichte versetzt fühlen.

Neben dem jüdischen Purim-Fest werden auch ausgewählte Biographien bedeutender jüdischer Karnevalisten beleuchtet. Zu ihnen gehören der Büttenredner Hans Tobar, der Gründer des Braunschweiger Karnevalsvereins Max Jüdel, der Gründer der Narrenzunft Breisach Louis Dreyfuss, Simon Oppenheim, die erste Kölner Prinzessin Venetia sowie der Veitshöchheimer Sitzungspräsident Albert Ehrhardt, die die deutsche Fastnacht mit ihrem Humor und Witz bereichert haben. Apropros Witz! Auch der berühmte jüdische Humor darf und wird bei der Sonderausstellung „Narrischkaiten“ nicht fehlen und sorgt für Erheiterung.

Auch sind klassische „Judenfiguren“ teil der Fastnacht. Das DFM hat hierzu handgefertigte Holzmasken ausgewählt, die zum traditionellen Maskenkorpus der Rhön zählen.

Wir freuen uns, Sie zu unserer Sonderausstellung „Narrischkaiten“ begrüßen zu dürfen!

Okt

10

Neue Publikation “Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums”

 

Grafik Cover

Nathanael Riemer (Hg.):

Einführungen in die Materiellen Kulturen des Judentums

Wiesbaden 2016; Harrassowitz (Jüdische Kultur 31). 261 Seiten, 119 Abbildungen, Hardcover, 170×240 mm

ISBN 978-3-447-10608-5; E-Book: ISBN 978-3-447-19515-7

je € 29,80 (D)

Während den materiellen Kulturen seit einigen Jahren in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen große Beachtung zuteilwird, befindet sich die Erforschung der Dingwelten des Judentums noch in ihren Anfängen. Bislang standen überwiegend wertvolle Einzelstücke im Fokus, die eng an den Ritus gebunden sind.

Der Sammelband möchte durch den Ansatz der Materiellen Kulturen neue und umfassendere Zugänge zur jüdischen Kultur und Religion entwickeln. Seine Beiträge rücken vor allem die Alltagskultur der jüdischen Landbevölkerung Deutschlands in den Fokus, denn dort schlägt sich die von lokalen Traditionen geprägte Frömmigkeit am deutlichsten nieder. Nach Darstellungen über Handelswaren als Dinge des Erwerbslebens und die Materialität des jüdischen Hauses werden Aspekte der Ritualbäder (Mikwen) erörtert, die das jüdische Familienleben überhaupt erst ermöglichen. Bekanntere Objektgruppen des Ritus („Judaica“), besonders jedoch Thorawickelbänder (Mappot) binden Familie und Individuum in die Gemeinde ein. Die Dinge der Synagoge mit ihren bislang wenig untersuchten Genisot (Repositorien) sind religiös-soziokulturelle Erinnerungszeichen und machen historische Wandlungsprozesse greifbar. Dies gilt in besonderer Weise auch für jüdische Friedhöfe und ihre Grabsteine – keine anderen materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens sind von so hohem Alter und in einer solchen Zahl auch nur annähernd erhalten.

Der Sammelband richtet sich in gleicher Weise an Forscher geisteswissenschaftlicher Disziplinen, Kulturmultiplikatoren und Studierende, die angeregt durch die medialen Umbrüche zunehmend nach Greifbarkeit und Konkretisierung theoretischen Wissens verlangen.

Weitere Informationen unter: http://www.harrassowitz-verlag.de/title_1701.ahtml?NKLN=420_A

Mai

31

Katalogisierung von Hebraica

Ein kurzer Überblick über die Katalogisierung von hebräisch-schriftlichen Medien in Bibliothekskatalogen des deutsch-sprachigen Raums für alle jene, die nach hebräischen und jiddischen Titeln recherchieren und/oder am Anfang der Katalogisierung von Hebraica und Jiddica stehen. Er basiert vor allem auf den Ausführungen des Sondersammelgebiets Judentum/Israel an der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg in Frankfurt zur Umschrift des Hebräischen und Jiddischen. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Umschriften des Hebräischen in Bibliothekskatalogen des deutschen Sprachraums finden Sie auch in Tabellenform zusammengefasst auf den Internetseiten der ULB-Halle.

Anmerkungen, Korrekturen und Ergänzungen bitte an: Susanne Marquardt

Mai

30

Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin

Die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin sucht im Rahmen des DFG-Projekts
“Retrospektive Bestandsergänzung und Tiefenerschließung der Bestände zur bildenden und angewandten Kunst, visuellen und materiellen Kultur” nach sogenannter grauer Literatur, d.h. Publikationen, die nicht im Buchhandel erscheinen.

Langfristiges Ziel des Projekts ist der Aufbau eines möglichst vollständigen
Bestandes an Ausstellungspublikationen zu jüdischen Themen.

Weitere Informationen finden Sie bitte in unser Brochüre “Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin.” Falls Sie Exemplare aus dem Bereich der grauen Literatur zu unserem Bestand beitragen können oder Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an:

Lea Weik
Bibliothek/DFG-Projekt
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: +49 – (0)30-25993-451
E-Mail: l.weik@jmberlin.de

 

Mai

27

Treffen der AG Jüdische Sammlungen vom 6. – 9. September 2016 in Berlin

Programm_AG_Jüdische_Sammlungen_final

Vom 6. bis 9. September 2016 werden wir uns in Berlin treffen und an drei verschiedenen Orten tagen. In diesem Jahr begehen wir auch das 40 jährige Bestehen dieser Arbeitsgemeinschaft. Am Vormittag des 7.9. werden sich u.a. die Sammlungsabteilung und ausgewählte Projekte des Jüdischen Museums Berlin vorstellen.

  • 6. und 7.9.2016 – Jüdisches Museum Berlin
  • 8.9. 2016 – Topographie des Terrors
  • 9.9. 2016 – Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Anbei finden Sie / findet ihr die wichtigsten Informationen zur Anmeldung und Hinweise auf Hotels, mit denen das Jüdische Museum Berlin günstige Konditionen vereinbart hat.

Wir möchten Sie / euch bitten, bis zum 30. Juni 2016 Ihre / eure Teilnahme zu bestätigen und den Titel Ihrer / eurer Vorträge bekanntzugeben.

Einige Adressat*innen sind wegen falscher oder nicht mehr gültiger E-Mail-Adressen nicht erreicht worden. Wir freuen uns über Korrekturen und / oder Hinweise auf Adressänderung. Wer vergessen wurde, oder ebenfalls angemeldet werden möchte, melde sich unter:

ag-juedischesammlung@jmberlin.de

oder per Fax unter der Nr.: (+49)-30-25993-409

 

Jan

11

Neu: Ergänzungsfach “Jüdische Musikstudien”

Zum Wintersemester 2016/17 wird erstmals das Ergänzungsfach “Jüdische Musikstudien” im Masterstudiengang “Musikforschung und Musikvermittlung” der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) belegbar sein.

  • Wie war und ist jüdische Musik in unterschiedliche Kulturen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart eingebunden?
  • Wie ist jüdische Musik in immer wieder neu konstruierten Bildern und Vorstellungen sichtbar?
  • Auf welche Weise wird jüdische Musik überliefert, umgeformt und interpretiert?

Ziel des Ergänzungsfachs ist der Erwerb vertiefter Kenntnisse über Praxis und Ergebnisse bisheriger und aktueller Forschung im Bereich der jüdischen Musik sowie der Kompetenz zur selbstständigen musikwissenschaftlichen/-ethnologischen Bearbeitung von Themenfeldern, die die jüdische Musik betreffen. Aber auch die Konzeption, Organisation, Durchführung und Vermittlung künstlerisch-wissenschaftlicher Projekte zu jüdischer Musik u. v. m. sind Teil der Qualifikationsziele.

Weitere Informationen zum Studiengang, der Bewerbung und den Aufnahmebedingungen unter www.hmtm-hannover.de.

Kontakt:

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Direktorin Prof. Dr. Sarah M. Ross
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

www.ezjm.hmtm-hannover.de