Mai

27

Treffen der AG Jüdische Sammlungen vom 6. – 9. September 2016 in Berlin

Vom 6. bis 9. September 2016 werden wir uns in Berlin treffen und an drei verschiedenen Orten tagen. In diesem Jahr begehen wir auch das 40 jährige Bestehen dieser Arbeitsgemeinschaft. Am Vormittag des 7.9. werden sich u.a. die Sammlungsabteilung und ausgewählte Projekte  des Jüdischen Museums Berlin vorstellen.

  • 6. und 7.9.2016 – Jüdisches Museum Berlin
  • 8.9. 2016 – Topographie des Terrors
  • 9.9. 2016 – Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Anbei finden Sie / findet ihr die wichtigsten Informationen zur Anmeldung und Hinweise auf Hotels, mit denen das Jüdische Museum Berlin günstige Konditionen vereinbart hat.

Wir möchten Sie / euch bitten, bis zum 30. Juni 2016 Ihre / eure Teilnahme zu bestätigen und den Titel Ihrer / eurer Vorträge bekanntzugeben.

Einige Adressat*innen sind wegen falscher oder nicht mehr gültiger E-Mail-Adressen nicht erreicht worden. Wir freuen uns über Korrekturen und / oder Hinweise auf Adressänderung. Wer vergessen wurde, oder ebenfalls angemeldet werden möchte, melde sich unter:

ag-juedischesammlung@jmberlin.de

oder Fax: +493025993-409

Anmeldeformular_Tagung_AG_JS_2016

Graue_Literatur_Bibliothek_JMB

Hotelliste

Adressen_2016

Jan

11

Neu: Ergänzungsfach “Jüdische Musikstudien”

Zum Wintersemester 2016/17 wird erstmals das Ergänzungsfach “Jüdische Musikstudien” im Masterstudiengang “Musikforschung und Musikvermittlung” der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) belegbar sein.

  • Wie war und ist jüdische Musik in unterschiedliche Kulturen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart eingebunden?
  • Wie ist jüdische Musik in immer wieder neu konstruierten Bildern und Vorstellungen sichtbar?
  • Auf welche Weise wird jüdische Musik überliefert, umgeformt und interpretiert?

Ziel des Ergänzungsfachs ist der Erwerb vertiefter Kenntnisse über Praxis und Ergebnisse bisheriger und aktueller Forschung im Bereich der jüdischen Musik sowie der Kompetenz zur selbstständigen musikwissenschaftlichen/-ethnologischen Bearbeitung von Themenfeldern, die die jüdische Musik betreffen. Aber auch die Konzeption, Organisation, Durchführung und Vermittlung künstlerisch-wissenschaftlicher Projekte zu jüdischer Musik u. v. m. sind Teil der Qualifikationsziele.

Weitere Informationen zum Studiengang, der Bewerbung und den Aufnahmebedingungen unter www.hmtm-hannover.de.

Kontakt:

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Direktorin Prof. Dr. Sarah M. Ross
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

www.ezjm.hmtm-hannover.de

 

Okt

12

Pressemitteilung zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Sammlungen in Deutschland“ in Leipzig, 8. bis 11. September 2015

Veranstalter

- Deutsche Nationalbibliothek, Anne-Frank-Shoah-Bibliothek

- Ephraim Carlebach Stiftung

- Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

73 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA trafen sich vom 8. bis 11. September in Leipzig. In der „Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen“ standen Fachgespräche über neue Projekte und Forschungsprobleme auf der Tagungsordnung. Großes Interesse zeigten die Teilnehmer für die jüdische Geschichte Leipzigs und Erinnerungsorte, die bei Führungen und Stadtrundgängen vorgestellt wurden.

 Vertreter von etwa 50 Bibliotheken, Archiven, Museen und Gedenkstätten zur jüdischen Geschichte diskutierten in diesem Jahr unter anderem Aktualisierungen des Urheberrechts. Durch neue Regelungen wird der Zugang zu digitalen historischen Büchern, Zeitschriften oder Filmen im Internet oft erschwert. Dadurch müssen für Forschung und Bildungsarbeit teilweise neue Wege gesucht werden.

Ein weiteres Thema war die jüdische Geschichte von Leipzig.

Die Teilnehmer lernten die Anne-Frank-Shoah-Bibliothek in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig kennen. Sie begaben sich mit der Ephraim-Carlebach-Stiftung auf jüdische Spuren in der Innenstadt und besuchten den Alten Jüdischen Friedhof. Den Abschluss bildete das Stadtgeschichtliche Museum mit seiner Datenbank der Leipziger Holocaust-Opfer und seiner Jüdischen Sammlung.

 

 

Sep

17

Neue Publikation des EZJM

Orgel-ad-libitum

Martha Stellmacher,
unter Mitarbeit von Barbara Burghardt:

„Orgel ad libitum“.
Einblicke in die Musik der Reformsynagogen am Beispiel der
„Sammlung Oberkantor Nathan Saretzki“.

Herausgegeben vom Europäischen Zentrum für Jüdische Musik (EZJM)
der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Hannover: Wehrhahn-Verlag 2015.
96 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86525-428-3
Preis: 16,00 €

Orgelklang in der Synagoge – das war eine der vielen Neuerungen der jüdischen Reformbewegung des 19. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit stammen Werke von Louis Lewandowski, Salomon Sulzer, Adolf Grünzweig und anderen heute wiederentdeckten Komponisten. Die hier beschriebenen 16 Notenbände konnte der Oberkantor Nathan Saretzki während der Novemberpogrome 1938 aus seinem Notenfundus aus der brennenden Hauptsynagoge in Frankfurt retten. Durch den Einsatz mutiger Mitmenschen überstanden die Bände die Zeit des Nationalsozialismus und gelangten auf ungewöhnlichem Wege 1998 nach Hannover ins Europäische Zentrum für Jüdische Musik, wo sie inzwischen für die musikwissenschaftliche Forschung zugänglich gemacht wurden.

Detaillierte Beschreibungen der Bände und biographische Hinweise zu den Komponisten ermöglichen einen Einblick in das musikalische Spektrum der Musik der Reformsynagoge. Der Katalog wird ergänzt durch Kapitel und Exkurse, die in Geschichte und Einzelaspekte der synagogalen (Reform-)Musik einführen.

Anhand der „Sammlung Oberkantor Nathan Saretzki“ zeigt sich, stellvertretend für zahlreiche andere entdeckte und unentdeckte Schätze, der wissenschaftliche ebenso wie der immatierielle Wert einer solchen Sammlung.

weitere Informationen unter: www.ezjm.hmtm-hannover.de

Aug

24

Das Leo Baeck Institut zu Besuch in Leipzig

Das Leo Baeck Institute New York | Berlin hat Ende Juni im Rahmen der Jüdischen Woche 2015 in der Stadtbibliothek Leipzig die Ausstellung:

“In unserer Mitte. Aspekte Jüdischen Lebens in Leipzig in der Neuzeit”

eröffnet. Diese Austellung konnte bis zum 8. September verlängert werden und ist während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen (Dienstags z.B. von 10 – 19 Uhr).

Weitere Informationen unter: https://www.lbi.org/deutsch/ausstellungen/

 

 

 

Jun

08

Jahrestagung der AG „Jüdische Sammlungen“ in Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Sammlungen in Deutschland“ findet vom 8. bis 11. September 2015 in Leipzig statt. Veranstalter sind die Deutsche Nationalbibliothek mit der Anne-Frank-Shoah-Bibliothek, die Ephraim- Carlebach-Stiftung und das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig.rog

Anbei erhalten Sie das Programm und das Anmeldeformular. Wir bitten Sie um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 30. Juni 2015.

Für Übernachtungen im “Motel One” wurde ein Abrufkontingent vereinbart, bitte übernehmen Sie Ihre Zimmerbuchung selbst.

Wir freuen uns auf zahlreiche Rückmeldungen!

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Barbara Trettner, Deutsche Nationalbibliothek Leipzig / Anne-Frank-Shoah-Bibliothek

Dr. Kerstin Plowinski, Ephraim Carlebach Stiftung Leipzig

Dr. Johanna Sänger, Kuratorin Stadt- und Landesgeschichte ab 1800, Stadt Leipzig, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

 

 

Jul

08

TAGUNG AG JÜDISCHE SAMMLUNGEN 2014 IN ZÜRICH UND BASEL/SCHWEIZ

TAGUNG AG JÜDISCHE SAMMLUNGEN 2014 IN ZÜRICH UND BASEL/SCHWEIZ

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

Wir freuen uns Sie zur diesjährigen Tagung der AG JÜDISCHE SAMMLUNGEN, welche vom 16. bis 19. September 2014 in Zürich und Basel stattfindet einzuladen. Das Organisationskomitee hat ein vielseitiges Tagungsprogramm zusammengestellt. Wir freuen uns auch auf Ihre Beiträge.

Melden Sie Ihr Interesse per E-Mail an den Koordinator rene.loeb@bluewin.ch . Er wird Ihnen umgehend alle Unterlagen und ein Anmeldeformular zustellen. Ihre Anmeldung erwarten wir bis spätestens 30. Juli 2014.

Die Hotels halten Ihre Reservationen bis sechs Wochen vor der Tagung bereit.

Da wir besonders in Zürich strenge Sicherheitsvorkehrungen kennen, ist es unumgänglich
zum Eintritt in das Gemeindehaus eine Kopie des ausgefüllten Anmeldeformulars und/oder eine Identitätskarte vorzuweisen

Für Rückfragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Tagungs-Koordinator unter

rene.loeb@bluewin.ch

Wir hoffen, Sie in Zürich und Basel begrüssen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüssen
Für das  OK Tagung AG Jüdische Sammlungen 2014

Der Koordinator:
René Loeb
tel: +41 44 462 78 83

Apr

07

Neue Publikation der Bet Tfila

In der vergangenen Woche ist der Band 7 der Schriftenreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa erschienen.

Ole Harck: Archäologische Studien zum Judentum

Ole Harck: Archäologische Studien zum Judentum in der europäischen Antike und dem zentraleuropäischen Mittelalter


Ole Harck
Archäologische Studien zum Judentum in der europäischen Antike und dem zentraleuropäischen Mittelalter
Schriftenreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Band 7
hg. von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies
21 x 26 cm, 656 Seiten, 195 Abbildungen, Hardcover
Petersberg: Imhof, 2014
ISBN: 978-3-7319-0078-8; 69,– €

In den Siedlungen und Städten der europäischen Antike und des zentraleuropäischen Mittelalters bildeten Juden eine Minderheit in der heidnischen bzw. christlichen Mehrheitsbevölkerung. Die meisten materiellen Zeugnisse jüdischen Lebens unterscheiden sich jedoch kaum von vergleichbaren archäologischen Funden. Allein die Kultbauten wie Synagogen und Ritualbäder weisen spezifisch andere Bauweisen auf. Bei den jüdischen Grabanlagen zeigen sich seit der Antike Eigenentwicklungen, die erst im Mittelalter abgeschlossen wurden. Darüber hinaus verwendeten die Juden einige wenige besonders gefertigte liturgische Geräte, deren Symbole und hebräische Inschriften sie als jüdische Ritualobjekte identifizieren.

In seinem Buch gibt Ole Harck vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erstmalig eine Gesamtübersicht über die eindeutig als jüdisch identifizierten archäologischen Funde des zentraleuropäischen Mittelalters und beleuchtet wichtige Funde der europäischen Antike.

Mrz

28

Workshop zur Originalschriftlichen Katalogisierung von Hebraica in Potsdam, 19.-20. Mai 2014

Hebraica und Jiddica können heute in allen Bibliothekssystemen, Verbund- und Norm- datenbanken originalschriftlich katalogisiert werden und die meisten Bibliotheken mit größeren Judaica-Beständen nutzen diese vergleichsweise neue Technik rege. In der täglichen Katalogisierungspraxis ergeben sich kleinere und größere technische Probleme sowie verschiedene Regelwerksfragen, über die wir gerne mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bibliotheken, den Bibliotheksverbünden, der DNB sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer Institutionen und Projekte diskutieren möchten.

Die Universitätsbibliothek Potsdam lädt gemeinsam mit dem Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und dem Abraham Geiger Kolleg zum Workshop Originalschriftliche Katalogisierung von Hebraica nach Potsdam ein.

Datum: 19.–20. Mai                                                                                                        Ort: Wissenschaftsetage im Bildungsforum (WIS.4.24a), Am Kanal 47, 14467 Potsdam Beginn: 14.00 Uhr

Das aktuelle Tagungsprogramm  sowie Angaben zu Übernachtungsmöglichkeiten in Potsdam finden Sie bitte jeweils als Link hinterlegt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Ihre Anmeldung bis zum 30. April 2014 bei Herrn Ringel (per E-Mail an seringel@uni-potsdam.de, per Fax an 0331-977-2035 oder telefonisch unter 0331-977-2103).

Die Teilnahme ist kostenlos.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Kennecke

Universitätsbibliothek / Universitätsverlag Potsdam                                                   Fachreferent / Leiter Publizieren und Digitalisieren                                                 Postadresse: Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam                                             Besucheradresse: Campus Golm, IKMZ, Zi. 1.25,                                            Karl-Liebknecht-Straße 24/25, 14476 Potsdam                                                                                                                                           Tel:+49-331-977-2533-1289                                                                                                           Fax: +49-331-977-2292

Feb

13

“Jewish Architecture – New Sources and Approaches”, internationale Tagung, 1.–3. April 2014, TU Braunschweig

Im Jahr 2014 feiert die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa den 20. Geburtstag des Beginns der Kooperation mit dem Center for Jewish Art/Hebrew University of Jerusalem und dem Fachgebiet Baugeschichte/Technische Universität Braunschweig, aus der sich die Bet Tfila – Forschungsstelle verstetigt hat. Während der vergangenen 20 Jahre wurden verschiedene Projekte, Untersuchungen, Ausstellung etc. durchgeführt und umgesetzt, die von verschiedenen forschungsfördernden Einrichtungen, Stiftungen und Privatpersonen gefördert worden sind.
Um den aktuellen und zukünftigen Umgang mit dem Kulturgut “Jüdische Architektur” zu diskutieren, veranstaltet die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa die
Internationale Konferenz "Jewish Architecture – New Sources and Approaches"
 interdisziplinäre und internationale Tagung
“Jewish Architecture – New Sources and Approaches“
zwischen dem 1. und 3. April 2014
an der TU Braunschweig.
Anhand konkreter Sachquellen und Fallbeispiele sollen dabei die materiellen Zeugnisse jüdischer Architektur in Deutschland und Europa aufgezeigt, analysiert und kritisch vergleichend in den Kontext der allgemeinen europäischen Architektur eingeordnet werden. Im Fokus steht das Sachzeugnis selbst und die aus ihm abzuleitenden Interpretationsmöglichkeiten. Dabei zeigen die aktuellen Entwicklungen die Dringlichkeit eines Diskurses, in dem Vertreter der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen einerseits den Stand ihrer Forschungen erläutern und neue Arbeitsmethoden und -techniken vorstellen, andererseits aber auch zukunftsweisende Perspektiven für Forschungsaufgaben entwickeln sollen. Vor allem soll dabei ein Schwerpunkt auf dem praktischen Umgang mit dem Kulturgut “jüdische Architektur” in den Bereichen Dokumentation, Denkmalpflege und Musealisierung liegen.
Die Konferenz soll den wissenschaftlichen Diskurs und das während der letzten Bet Tfila Konferenz im Jahr 2007 gebildete Forschungsnetzwerk erweitern. Die Ergebnisse der letzten Konferenz sind veröffentlicht im Band 6 “Jewish Architecture in Europe” der Schriftenreihe der Bet Tfila, herausgegeben von Aliza Cohen-Mushlin und Harmen H. Thies, Petersberg 2010.
Das aktuelle Programm und Hinweise für die Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite www.bet-tfila.org.

 

Kontakt:
Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstr. 4
D-38106 Braunschweig
T. +49 (0) 531/391-2525
F. +49 (0) 531/391-2530