Katalogisierung von Hebraica

Ein kurzer Überblick über die Katalogisierung von hebräisch-schriftlichen Medien in Bibliothekskatalogen des deutsch-sprachigen Raums für alle jene, die nach hebräischen und jiddischen Titeln recherchieren und/oder am Anfang der Katalogisierung von Hebraica und Jiddica stehen. Er basiert vor allem auf den Ausführungen des Sondersammelgebiets Judentum/Israel an der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg in Frankfurt zur Umschrift des Hebräischen und Jiddischen. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Umschriften des Hebräischen in Bibliothekskatalogen des deutschen Sprachraums finden Sie auch in Tabellenform zusammengefasst auf den Internetseiten der ULB-Halle.

Anmerkungen, Korrekturen und Ergänzungen bitte an: Susanne Marquardt

Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin

Die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin sucht im Rahmen des DFG-Projekts
„Retrospektive Bestandsergänzung und Tiefenerschließung der Bestände zur bildenden und angewandten Kunst, visuellen und materiellen Kultur“ nach sogenannter grauer Literatur, d.h. Publikationen, die nicht im Buchhandel erscheinen.

Langfristiges Ziel des Projekts ist der Aufbau eines möglichst vollständigen
Bestandes an Ausstellungspublikationen zu jüdischen Themen.

Weitere Informationen finden Sie bitte in unser Brochüre „Graue Literatur in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin“. Falls Sie Exemplare aus dem Bereich der grauen Literatur zu unserem Bestand beitragen können oder Hinweise haben, wenden Sie sich bitte an:

Lea Weik
Bibliothek/DFG-Projekt
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: +49 – (0)30-25993-451
E-Mail: l.weik@jmberlin.de

 

Treffen der AG Jüdische Sammlungen vom 6. – 9. September 2016 in Berlin

Programm_AG_Jüdische_Sammlungen_final

Vom 6. bis 9. September 2016 werden wir uns in Berlin treffen und an drei verschiedenen Orten tagen. In diesem Jahr begehen wir auch das 40 jährige Bestehen dieser Arbeitsgemeinschaft. Am Vormittag des 7.9. werden sich u.a. die Sammlungsabteilung und ausgewählte Projekte des Jüdischen Museums Berlin vorstellen.

  • 6. und 7.9.2016 – Jüdisches Museum Berlin
  • 8.9. 2016 – Topographie des Terrors
  • 9.9. 2016 – Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Anbei finden Sie / findet ihr die wichtigsten Informationen zur Anmeldung und Hinweise auf Hotels, mit denen das Jüdische Museum Berlin günstige Konditionen vereinbart hat.

Wir möchten Sie / euch bitten, bis zum 30. Juni 2016 Ihre / eure Teilnahme zu bestätigen und den Titel Ihrer / eurer Vorträge bekanntzugeben.

Einige Adressat*innen sind wegen falscher oder nicht mehr gültiger E-Mail-Adressen nicht erreicht worden. Wir freuen uns über Korrekturen und / oder Hinweise auf Adressänderung. Wer vergessen wurde, oder ebenfalls angemeldet werden möchte, melde sich unter:

ag-juedischesammlung@jmberlin.de

oder per Fax unter der Nr.: (+49)-30-25993-409

 

Neu: Ergänzungsfach „Jüdische Musikstudien“

Zum Wintersemester 2016/17 wird erstmals das Ergänzungsfach „Jüdische Musikstudien“ im Masterstudiengang „Musikforschung und Musikvermittlung“ der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) belegbar sein.

  • Wie war und ist jüdische Musik in unterschiedliche Kulturen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart eingebunden?
  • Wie ist jüdische Musik in immer wieder neu konstruierten Bildern und Vorstellungen sichtbar?
  • Auf welche Weise wird jüdische Musik überliefert, umgeformt und interpretiert?

Ziel des Ergänzungsfachs ist der Erwerb vertiefter Kenntnisse über Praxis und Ergebnisse bisheriger und aktueller Forschung im Bereich der jüdischen Musik sowie der Kompetenz zur selbstständigen musikwissenschaftlichen/-ethnologischen Bearbeitung von Themenfeldern, die die jüdische Musik betreffen. Aber auch die Konzeption, Organisation, Durchführung und Vermittlung künstlerisch-wissenschaftlicher Projekte zu jüdischer Musik u. v. m. sind Teil der Qualifikationsziele.

Weitere Informationen zum Studiengang, der Bewerbung und den Aufnahmebedingungen unter www.hmtm-hannover.de.

Kontakt:

Europäisches Zentrum für Jüdische Musik
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Direktorin Prof. Dr. Sarah M. Ross
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

www.ezjm.hmtm-hannover.de

Pressemitteilung zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft „Jüdische Sammlungen in Deutschland“ in Leipzig, 8. bis 11. September 2015

Veranstalter

– Deutsche Nationalbibliothek, Anne-Frank-Shoah-Bibliothek

– Ephraim Carlebach Stiftung

– Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

73 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA trafen sich vom 8. bis 11. September in Leipzig. In der „Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen“ standen Fachgespräche über neue Projekte und Forschungsprobleme auf der Tagungsordnung. Großes Interesse zeigten die Teilnehmer für die jüdische Geschichte Leipzigs und Erinnerungsorte, die bei Führungen und Stadtrundgängen vorgestellt wurden.

 Vertreter von etwa 50 Bibliotheken, Archiven, Museen und Gedenkstätten zur jüdischen Geschichte diskutierten in diesem Jahr unter anderem Aktualisierungen des Urheberrechts. Durch neue Regelungen wird der Zugang zu digitalen historischen Büchern, Zeitschriften oder Filmen im Internet oft erschwert. Dadurch müssen für Forschung und Bildungsarbeit teilweise neue Wege gesucht werden.

Ein weiteres Thema war die jüdische Geschichte von Leipzig.

Die Teilnehmer lernten die Anne-Frank-Shoah-Bibliothek in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig kennen. Sie begaben sich mit der Ephraim-Carlebach-Stiftung auf jüdische Spuren in der Innenstadt und besuchten den Alten Jüdischen Friedhof. Den Abschluss bildete das Stadtgeschichtliche Museum mit seiner Datenbank der Leipziger Holocaust-Opfer und seiner Jüdischen Sammlung.